Wahrenholz Beratung
„Ein Leben lang

in Wahrenholz"   mehr

Celler WO-GE
Demenz-WG

in Celle   mehr

Walchum_Gruppe_bearbeitet
Neue Infrastruktur

in Walchum   mehr

ältere Menschen_Roderbruch
Inklusive Quartiersarbeit

in Hannover-Roderbruch   mehr

Quartiersmanagement im Nordkreis Vechta
Quartiersmanagement

im Landkreis Vechta   mehr

Bewohner im Park_Wietmarschen
Tagespflege und Wohnen

in Wietmarschen   mehr

Innenbau
Wohnprojekt

in Asendorf   mehr

Das Förderprogramm

 

Ausgangslage und Start

In den vergangenen Jahren ist in Niedersachsen die Zahl der pflegebedürftigen und älteren Menschen sehr stark angestiegen. Allein die Zahl pflegebedürftiger Menschen ist von rund 220.000 im Jahr 2003 auf rund 318.000 im Jahr 2015 gestiegen; laut Prognosen wird es 2030 gut 400.000 Pflegebedürftige in Niedersachsen geben.

Gleichzeitig wünschen sich die Menschen, so lange wie möglich in ihrem häuslichen Wohnumfeld zu leben. Deshalb fördert das Land seit April 2015 Projekte, die modellhaft zeigen, wie ein selbständiges Leben im Alter möglich ist.

Ziel des Förderprogramms

Ziel der Förderung ist die Umsetzung modellhafter regionaler Projekte, die – insbesondere auch im ländlichen Raum – ein weitgehend selbständiges Leben älterer Menschen in einem häuslichen Wohnumfeld auch bei Hochaltrigkeit oder Pflegebedürftigkeit ermöglichen.

Geförderte Projekte aus den Bereichen

  • Wohnen in neuen Wohnformen als Alternative zur Vereinsamung im Alter,
  • Wohnen in neuen Wohn-Pflege-Formen als Alternative zum klassischen Pflegeheim,
  • Wohnen in sozial gut aufgestellten Nachbarschaften als Alternative zu Siedlungen ohne sozialen Zusammenhalt sowie
  • Ausgestaltungen des Wohnumfeldes mit technischer Infrastruktur zur Erleichterung der Pflege und Unterstützung

sollen modellhaft aufzeigen, wie mit innovativen Wohnkonzepten ein selbstbestimmtes Wohnen verwirklicht werden kann.

Was kann gefördert werden?

Das Land gewährt Zuwendungen für investive Vorhaben zur Umsetzung des Förderziels, insbesondere für

  • Neu- und Umbauten zur Schaffung alters- und pflegegerechter Wohnungen und Wohngemeinschaften,
  • Neu- und Umbauten zur Schaffung einer alters- und pflegegerechten Wohnumfeld- bzw. Quartiersinfrastruktur

sowie für nicht investive Vorhaben zur Umsetzung des Förderziels, insbesondere

  • Sach- und Personalkosten für die Umsetzung von Projekten, die den Aufbau verbindlicher Nachbarschaftsinitiativen zur Unterstützung Pflegebedürftiger vorsehen (z.B. Nachbarschaftsvereine, Seniorengenossenschaften oder Sozialgenossenschaften).
  • Sach- und Personalkosten für die Umsetzung von Projekten, die den Aufbau ambulant betreuter Pflege-Wohngemeinschaften vorsehen,
  • Sach- und Personalkosten für den Aufbau und das Management von quartiersbezogenen Unterstützungsnetzen (Quartiersmanagement),
  • Sach- und Personalkosten für den Aufbau und die Steuerung von pflegerischen Infrastrukturen - auch in technisch unterstützender Form wie beispielsweise E-health, E-care oder AAL (ambient assisted living) - und damit verbundenen interdisziplinären Kompetenzteams im Quartier zur Förderung des selbständigen Wohnens im Alter und bei Pflege.

Projektbezogene Beratungs- und Moderationsleistungen sind als integraler Bestandteil der Umsetzung von Vorhaben grundsätzlich förderfähig.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von „Wohnen und Pflege im Alter" (siehe Infospalte rechts).

Wie hoch ist die Zuwendung?

Für ein Vorhaben kann sowohl eine investive als auch eine nicht investive Förderung bis zu einer Obergrenze von 100.000 Euro beantragt werden. Der Landeszuschuss beträgt dabei höchstens 50% der Gesamtausgaben und wird in Form der Festbetragsfinanzierung ausgezahlt. Es ist daher erforderlich, dass eigene Mittel und/oder weitere Finanzierungsmittel eingesetzt werden.

Wer kann gefördert werden?

Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger sind natürliche oder juristische Personen. Auch Privatpersonen und Kommunen können somit Förderanträge stellen. Einzige Voraussetzung ist, dass die geplanten Maßnahmen in Niedersachsen durchgeführt werden.

Fördervolumen

Jährlich steht bis zum Jahr 2020 ein Fördervolumen von einer Million Euro bereit. Anträge für das Jahr 2018 können bei der Bewilligungsbehörde bis zum 01. August 2017 eingereicht werden.