Wolfsburg_Neue Burg
Neue Burg_Wolfsburg
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Quartiersentwicklung

in Wolfsburg-Detmerode

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Projektträger

WIN e.V. – Wir in der Nachbarschaft

Projektbeschreibung

Ganzheitliches Quartierskonzept „Neue Burg“ in Wolfsburg.

In einer Kooperation zwischen dem Nachbarschaftsverein WIN e.V., der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft NEULAND, dem ambulanten Pflegedienst Bettina Harms GmbH und der Wolfsburg AG als Kompetenzträger im Themenfeld AAL wird im Quartier Neue Burg im Wolfsburger Stadtteil Detmerode ein ganzheitliches Quartierskonzept umgesetzt. Mit Maßnahmen in unterschiedlichen Handlungsfeldern soll insbesondere älteren Menschen mit Pflege- und Assistenzbedarf ermöglicht werden, in ihrer häuslichen Umgebung wohnen zu bleiben. Seit 2009 wurden durch die NEULAND GmbH im Stadtteil 247 Bestandswohnungen barrierefrei, -arm oder rollstuhlgerecht umgebaut und modernisiert sowie durch Abriss und Neubau neue altersgerechte Wohneinheiten geschaffen. In diesem Zuge wurde auch eine Tagespflege und eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für dementiell Erkrankte eingerichtet.

Als sozialer Anker entstand im Zentrum des Quartiers Neue Burg ein Stadtteiltreffpunkt, der als Multifunktionsraum und Begegnungsstätte für private und öffentliche Veranstaltungen sowie einen Mittagstisch genutzt wird. Unmittelbar neben dem Stadtteiltreff befindet sich das Servicebüro eines hauptamtlichen Quartiersmanagements, das für die Koordination des Gemeinwesens, Beratungsdienstleistungen oder die Vermittlung von Alltagshilfen zur Verfügung steht.

Zusätzlich wurde eine Drei-Zimmer-Wohnung als Modell- und Probewohnung mit technischem Assistenzsystemen ausgestattet. Diese kann temporär angemietet werden, um z.B. pflegebedürftige Gäste unterzubringen oder unterstützende Alltagstechniken vor dem Kauf und der Installation in der eigenen Wohnung zu testen. Zu den verschiedenen AAL-Systemen bietet die Wolfsburg AG gemeinsam mit den Projektpartnern regelmäßige Schulungen an und bietet für Interessierte Beratungsleistungen, Infoveranstaltungen und Vorträge an. Die Maßnahmen werden im Rahmen des Programms „Wohnen und Pflege im Alter“ bis Ende 2018 gefördert.

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