Altwerden in Gemeinschaft

in Groß Malchau

Lage des Projekts auf Karte anzeigen

Projektträger

Humane AlterNative e.G. i.G. (Sonnenfeld e.G. i.G.)

Projektbeschreibung

Altersgerechte Neusiedlung in einer generationenübergreifenden Wohn-, Lebens- und Arbeitsgemeinschaft

Seit den 80er Jahren betreibt die Humanopolis gGmbH in Groß Malchow eine Wohn-, Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Wesentlicher Bestandteil ist die Jugend- und Jugendberufshilfeeinrichtung mit verschiedenen Werkstätten und Arbeitsbereichen, in der derzeit 33 junge Menschen arbeiten und leben.

Um der mittlerweile ins Rentenalter gekommenen Gründergeneration von Humanopolis den lebenslangen Verbleib in der Gemeinschaft und die weitere aktive Teilhabe am gemeinsamen Leben zu ermöglichen, wurde die Genossenschaft HumA e.G.i.G. gegründet, die voraussichtlich in 2020 geschäftsfähig sein wird (dann evtl. unter dem neuen Namen Sonnenfeld e.G.). Ihre wesentliche Aufgabe wird der Bau von Häusern und der Betrieb von selbstorganisierten Seniorenwohngemeinschaften oder „betreutem Wohnen“ zu dauerhaft günstigen Bedingungen sein (Miete, Betreuung und ggf. Pflege).

Dazu wird die Genossenschaft auf einem von der Humanpolis gGmbH dafür erworbenen Nachbargrundstück in Erbbaurecht barrierefreien Wohnraum für insgesamt 28 ältere Menschen (60+) schaffen. Geplant sind bis zu 15 kleinere Häuser mit jeweils ein oder zwei Wohneinheiten, die an die Genossenschaftsmitglieder vermietet werden. Dies können auch ältere Menschen von außerhalb der Einrichtung sein, die am Leben in der Gemeinschaft interessiert sind.

Kern des umfangreichen Konzepts ist das generationenübergreifende Zusammenleben, das „die existenziellen Bedürfnisse aller Menschen einbezieht: tätig sein, tätig bleiben, einbezogen bleiben“.
Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden die Gemeinschaftsprozesse anstoßen, begleiten und befördern und so die Quartiersentwicklung und den Aufbau einer verbindlichen Nachbarschaft unterstützen. Auch die umliegenden Ortschaften sollen einbezogen werden, beispielsweise durch Fahrdienste und kulturelle Angebote.

Gefördert werden der Bau der ersten Häuser ab 2020 sowie die Personal- und Sachausgaben für die Aufbauphase des Projekts und die Bildung der Gemeinschaftsprozesse.

zurück zur Projekt-Übersicht




Facebook Twitter