Demenz-WG "Meer drin"

in Bad Zwischenahn-Rostrup

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Projektträger

Frank Künneke

Projektbeschreibung

Privatinvestor errichtet Wohnhaus für eine trägerverantwortete Wohn-Pflege-Gemeinschaft für Demenzkranke

In Rostrup, einem ländlichen Stadtteil von Bad Zwischenahn mit rund 3.300 EW plant ein Privatinvestor auf eigenem Grundstück einen zweigeschossigen Neubau für eine trägerverantwortete ambulant betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaft für bis zu zwölf Menschen mit einer demenziellen Erkrankung.

Das komplett barrierefreie, rollstuhlgerechte Gebäude wird an Stelle eines maroden Wohnhauses errichtet. Geplant sind ein hoher energieeffizienter Standard und eine demenzsensible Gestaltung, die den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern die Orientierung erleichtert sowie Sicherheit und Wohnlichkeit vermittelt, beispielweise durch den als Rundlauf angelegten Grundriss und ein besonderes Farbkonzept.

Als Gemeinschaftsbereiche sind im Erdgeschoss ein 50 m² großer Wohn- und Essbereich und im Obergeschoss eine universell nutzbare Gemeinschaftsfläche vorgesehen. Ein Aufzug verbindet beide Etagen. Zur Entlastung des Pflegedienstes wird es anstelle von Nasszellen in den Privaträumen sechs Gemeinschaftsbäder geben. Von den zehn Zimmern, jeweils fünf im EG und OG, sind zwei als potenzielle Doppelzimmer (à 19 und 24 m²) gedacht. Im Außenbereich soll ein Obst-, Gemüse- und Kräutergarten angelegt werden, in dem sich die Bewohner:innen z.B. gärtnerisch betätigen können.

Die Lage inmitten eines Wohngebietes erleichtert es, die Bewohnenden aktiv in das örtliche Leben einzubinden. So sind alle Geschäfte des täglichen Lebens sowie Ärzte, Cafés, etc. fußläufig zu erreichen. Zwar sind bislang noch keine konkreten Kooperationen geplant, doch in der weiteren Entwicklung des Projekts durchaus denkbar.

Träger der Wohn-Pflege-Gemeinschaft und damit zuständig für die Betreuung und die konkrete Gestaltung des WG-Alltags wird ein Pflegedienst sein.

Fördergegenstand ist die Baumaßnahme. Nachdem sich die Umsetzung des Projekts durch die Folgen der Corona-Pandemie auf den Bausektor sowie durch eine äußerst langwierige Baugenehmigungsphase mehrere Jahre verzögert hatte, ist der Baubeginn – abhängig von der Zusage eines geeigneten Pflegedienstes – nun für das 3. Quartal 2026 und die Fertigstellung ein gutes Jahr später, für Ende 2027 geplant.

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