Mehrgenerationenwohnen

auf dem Osthof in Asendorf

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Projektträger

Mareike Dornbusch

Projektbeschreibung

Seniorengerechtes Wohnen auf einer alten Hofstelle

Ende der 1990er Jahre hat die Familie Ost eine ehemalige Hofanlage außerhalb der Gemeinde Asendorf erworben und sie seitdem schrittweise in ein „Mehrgenerationenhaus“ umgebaut, in dem Menschen verschiedener Altersgruppen zusammenleben.

Nach dem Prinzip „So viel Hilfe wie nötig und so wenig wie möglich“ sollen hier die Bewohnerinnen und Bewohner in einem familiären Umfeld bis ins hohe Alter ein aktives und möglichst selbstständiges Leben führen können. Dabei reicht das Unterstützungsangebot von einfachen Dienstleistungen wie Reinigung der Wäsche und Fahrdienste bis zur 24-Stunden-Pflege. Dieses Konzept wird nun in der zweiten Generation von Mareike Dornbusch und Oliver Ost fortgeführt und weiterentwickelt.

Es handelt sich um ein Familienprojekt, das bis zu acht Mitbewohnerinnen und -bewohnern ein familiäres Leben in einer generationsübergreifenden Gemeinschaft auf dem Lande ermöglicht. Jede/r soll sich zu Hause fühlen und eine Rückzugsmöglichkeit haben, alle Altersgruppen aufeinander zugehen und sich in allen Lebenslagen unterstützen. So ist das „MehrGenerationenHaus Ost-Hof“ ein Ort der Begegnung mit diversen Gemeinschaftsräumen und -flächen, wie zum Beispiel einer großen Gemeinschaftsküche, einer Bibliothek, einer Werkstatt und einem großen Garten. Die aktive Teilhabe steht im Vordergrund, aber immer nach dem Prinzip: "Jeder kann und niemand muss!". Selbstständigkeit und damit das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität sollen gefördert, Abhängigkeit verhindert werden.

Ziel ist es, zu einer alters- und pflegegerechten Wohnumfeld- und Quartiersinfrastruktur auf dem Land beizutragen und durch entsprechende Kooperationen mit Personen und Organisationen auch über den Hof hinaus zu wirken. Zur Zeit leben vier Mitbewohnerinnen und Mitbewohner auf dem Hof, vier weitere Plätze sind noch frei.

Gegenstand der Förderung waren der Abriss bzw. Umbau des ehemaligen Kuhstalles zu vier weiteren Wohneinheiten mit integrierten barrierefreien Badezimmern, der Gemeinschaftsküche und der barrierefreien Bibliothek, die auch für öffentliche Angebote, wie z.B. Lesungen, genutzt werden kann und soll.

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