Gesundheitshaus

in Hitzacker

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Projektträger

Hitzacker Dorf eG

Projektbeschreibung

Interkulturelles Gesundheitshaus als Teilbereich eines Gemeinschaftlichen Wohnprojekts

Aus einer Initiative in der Kleinstadt Hitzacker (Elbe) im Wendland mit knapp 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gründete sich 2016 das genossenschaftlich organisierte Gemeinschaftliche Wohnprojekt Hitzacker Dorf. Ziel ist der Bau eines interkulturellen und nachhaltigen Generationendorfs. Auf einer Fläche von ca. 5,5 ha werden 30 Wohn- und Geschäftshäuser für 300 Bewohnerinnen und Bewohner sowie weitere Nutzungen wie Kleingewerbe, Einzelhandel und Gemeinschaftsflächen errichtet. Durch die Verknüpfung kleinteiliger, ökologischer Baustrukturen mit Konzepten der Gemeinwesenarbeit soll eine lebendige, vielfältige und unterstützende "Dorfgemeinschaft" entstehen. Das Konzept der Hitzacker Dorf eG fußt auf der Wertschätzung von Vielfalt und gleichberechtigter und selbstbestimmter Teilhabe – insbesondere von Menschen, die bisher gesellschaftlich benachteiligt waren (z.B. Geflüchtete, Alleinerziehende, ältere Menschen oder Menschen mit Handicaps). Basierend auf diesen Werten sollen vielfältige Strukturen einer aktiven Nachbarschaft entstehen.

Fördergegenstand ist ein interkulturelles Gesundheitshaus, das in das Gemeinschaftsgebäude integriert ist. Nach dem Grundsatz "Gutes Leben im Alter" werden hier nachbarschaftliche und auch professionelle Angebote für Seniorinnen und Senioren bereitgestellt. Das Gesundheitshaus bietet auf 140qm Nutzfläche einen großen Bewegungsraum, ein Pflege- und Gesundheitsbad, einen kleineren Gruppenraum, einen Ruheraum sowie eine Küche. In direkter Nachbarschaft sind Arztpraxen und Praxen der Gesundheitspflege sowie eine Pflege-Wohngemeinschaft geplant. Die Räume des Gesundheitshauses werden für die gesamte Hitzacker Dorf eG sowie die Bewohnerschaft der Stadt Hitzacker zugänglich sein. Organisation und Unterhalt der gemeinschaftlich nutzbaren Räume erfolgen in ehrenamtlicher Selbstverwaltung durch die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes.

Mittlerweile nimmt das Gemeinschaftliche Wohnprojekt Gestalt an: In der sog. „Dorfstraße“ sind alle zwölf Häuder des ersten Bauabschnitts im Rohbau aufgestellt und sechs Häuser mit 40 Menschen bereits bewohnt. Ende 2021 werden alle ca. 90 BewohnerInnen eingezogen sein. In aktiver Planung sind jetzt der zweite und dritte Bauabschnitt mit Gewerbe und weiteren Wohnungen.
Auch das Gemeinschafts- und Gesundheitshaus ist im Rohbau fertiggestellt. Der Ausbau, der maßgeblich in Eigenleistung erfolgt, wird voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen sein.

 

 

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